25.02.2017 / Communiqués / /

Medienmitteilung JCVP Schweiz zur DV in St.Gallen

JCVP für eine zukunftsfähige Energiepolitik

Die JCVP sagte an ihrer Delegiertenversammlung in St. Gallen klar Ja zur Energiestrategie 2050. Das neue Energiegesetz ebnet den Weg zum Ausstieg aus der unrentablen

Atomkraft und ermöglicht einen wichtigen Schritt in Richtung sicherer, bezahlbarer und umweltfreundlicher Energie.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die SVP bei einer ihrer Kampagnen falscher Fakten bedient. Ihr Präsident behauptete jüngst, die Energiewende würde einen Haushalt mit vier Personen jährlich 3200 Franken kosten. Die Berechnungen sind weit verfehlt. Verfehlt ist auch die
Energiepolitik der SVP. Sie bietet keine Alternativen und verkennt, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes eine sichere Energieversorgung will. Die Kernenergie ist weder sicher noch rentabel: AKW-Neubauten würden uns 20 Milliarden Franken kosten.
Schon heute zahlen wir 10 Milliarden für Brenn- und Treibstoffe. Die Energiestrategie ist eine realpolitische Notwendigkeit. Der Markt verändert sich schnell. Die Schweiz hat die Möglichkeit, mit neuen Energietechnologien ein nachhaltiges Energiesystem zu schaffen, das unabhängig ist vom Ausland. Sie ermöglicht Energieeffizienz, Ersatz fossiler Energie, Aufbau erneuerbarer Energien und neue Arbeitsplätze.

Ja zu NAF und erleichterter Einbürgerung

Präsident der UREK-N und CVP Nationalrat Stefan Müller-Altermatt präsentierte nebst der Energiestrategie 2050 den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF). Die Schweiz braucht eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, damit Wirtschaft und Gesellschaft weiterhin funktionieren. Der NAF beseitigt Engpässe, stärkt Land- und Bergregionen und entlastet Stadt und Agglomeration.
Die rund 80 Delegierten sagten auch Ja zur erleichterten Einbürgerung der dritten Generation. Gut integrierte junge Ausländerinnen und Ausländern der dritten Generation sollen die Möglichkeit erhalten, sich erleichtert einbürgern zu lassen. Dabei kommt nicht ein Automatismus
zum Zug, wie dies von Gegnern der Vorlage propagiert wird. Für die Einbürgerung müssen weiterhin klare Voraussetzungen erfüllt sein.
Nach einer angeregten Diskussion hat die Junge CVP Schweiz den Antrag der Jungen CVP Neuchâtel gegen die Insektizidengruppe der Neonicotinoide angenommen.

Parolen JCVP Schweiz:
 Ja zur Energiestrategie 2050
 Ja zum Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF)
 Ja zur erleichterten Einbürgerung für junge Ausländerinnen und Ausländer der dritten
Generation