22.04.2017 / Artikel / Sozialwerke /

JCVP sagt Ja zur Energiestrategie und zur AHV-Revision

Der Parteivorstand der JCVP fasst die Ja-Parole zum Energiegesetz und zur Altersvorsorgereform 2020

 

Ja zu einer fortschrittlichen Energiepolitik

Die Junge CVP Kanton St.Gallen steht einstimmig hinter dem neuen Energiegesetz. Dieses Gesetz ermöglicht die schrittweise Abkehr von der Atomenergie und die Förderung der erneuerbaren Energien. Gleichzeitig bleibt die Energieversorgungssicherheit der Schweiz gewährleistet. Die Gegner des neuen Gesetzes haben kein Konzept für eine zukunftsfähige Energiepolitik. Diese Konzeptlosigkeit versuchen sie zu kaschieren, indem sie mit falschen Zahlen operieren und Schreckensvisionen heraufbeschwören. Mit ihrem Ja erteilt die JCVP St.Gallen letztlich auch dieser faktenfreien Gegenkampagne eine klare Absage. Das neue Energiegesetz trägt der aktuellen Situation Rechnung. Die Atomkraft ist nicht mehr rentabel, neue Energietechnologien werden entwickelt. Die Schweiz sollte diese Entwicklung fördern, statt blockieren, denn sie bietet gerade für unser innovatives Land grosse Chancen.

Pragmatisches Ja zur Altersvorsorge

Im Vorfeld des Parteikongresses der JCVP Schweiz, fasste die JCVP St.Gallen ebenfalls ihre Parole zur Reform der Altersvorsorge über die am 24. September abgestimmt wird. Die JCVP hegt der Vorlage gegenüber grosse Bedenken, insbesondere die Erhöhung der AHV-Renten um CHF 70.00 geht in die falsche Richtung.

Die JCVP St.Gallen ist sich aber bewusst, dass seit 20 Jahren alle AHV-Reformen vor dem Volk, teils deutlich, gescheitet sind. Auch heute dürfte eine reine Sanierungsvorlage keine Mehrheit finden. Eine Reform der Altersvorsorge tut aber not. Die AHV schreibt bereits jetzt rote Zahlen. Aufgrund des demographischen Wandels wird sich dieses Problem weiter verschärfen. Gelingt es nicht bald, diese Entwicklung zu stoppen, droht der Altersvorsorge der Kollaps. Die aktuelle Vorlage führt immerhin zur notwendigen Senkung des Umwandlungssatzes auf 6% und zur überfälligen Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre, zudem wird das Rentenalter flexibilisiert. Mit diesen Massnahmen sowie einer massvollen Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,6% kann der Zustand der AHV zumindest teilweise verbessert werden.

Aus diesem Grund unterstützt die JCVP Kanton St.Gallen die Reform der Altersvorsorge. Und empfiehlt am 24. September 2017 ein pragmatisches Ja in die Urne zu legen.