13.05.2017 / Leserbrief / Umwelt und Energie /

Ja zu einem fortschrittlichen Energiegesetz

Die Ausgangslage ist bekannt: Die fünf Schweizer Kernkraftwerke haben ihre Lebensdauer allmählich erreicht und müssen in den nächsten 20-30 Jahren vom Netz genommen werden. Wie aber soll die wegfallende Stromversorgung ersetzt werden?

Der Bau neuer AKWs ist für mich ausgeschlossen. Das Entsorgungsproblem ist noch immer ungelöst. Auch besteht weiterhin ein Restrisiko für einen atomaren Unfall. Abgesehen davon ist die Atomkraft nicht mehr rentabel.

Daher müssen neue Energiequellen gefördert werden. Dies macht das neue Energiegesetz, es ermöglicht einen Umbau unserer Stromversorgung auf erneuerbare Energien. Gleichzeitig sieht es Massnahmen für einen effizienteren Umgang mit Energie vor.

So wird die Schweizer Energieversorgung gesichert. Gleichzeitig reduzieren wir unsere Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern.

Die Gegner des neuen Gesetzes haben kein Konzept für eine zukunftsfähige Energiepolitik. Diese Planlosigkeit versuchen sie zu kaschieren, indem sie mit falschen Zahlen operieren und Schreckensvisionen heraufbeschwören.

Das Energiegesetz trägt der geänderten Situation im Energiebereich Rechnung. Durch die Förderung nahhaltiger und inländischer Energieträger werden Arbeitsplätzte geschaffen. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energieformen, die Schweiz als innovatives Land, sollte diese Entwicklung fördern, statt verhindern, bietet sie doch gerade für unser Land grosse Chancen.

Deshalb sage ich am 21. Mai Ja zu einer fortschrittlichen Energiepolitik.


Autor

Luca Frei

Funktion

Präsident JCVP Kanton St. Gallen, Vorstandsmitglied JCVP Sarganserland-Werdenberg

Kontakt

Telefon: 079 914 84 47