15.03.2018 / Medienmitteilung / / , , , , ,

Generationenwechsel – aber nicht, wenn es ums eigene Amt geht

Der St.Galler Ständerat und Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), Paul Rechsteiner, hat gestern seinen Rücktritt vom Präsidium des Gewerkschaftsbundes angekündigt. Es sei der richtige Zeitpunkt, nach zwanzig Jahren die Geschicke des SGB in neue Hände zu legen. Ein Generationenwechsel sei angesagt, ist doch Paul Rechsteiner mit seinen 65 Jahren im Rentenalter.

Einen Generationenwechsel hält Rechsteiner jedoch nur im SGB für angebracht. In Bundesbern hingegen scheint Rechsteiner trotz 32 Amtsjahren die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt zu haben. Obwohl bereits im Rentenalter, will Rechsteiner auf das gut bezahlte Ständeratsmandat nicht verzichten und hat angekündigt, auch im Jahr 2019 (dann im Alter von 67 Jahren) nochmals für eine weitere Amtsdauer im Ständerat zu kandidieren. Aus Sicht der Jungen CVP ist die Zeit für einen Generationenwechsel jedoch nicht nur im SGB nötig, sondern dringend auch im Ständerat!

Der Ständerat vertritt die Anliegen des Kantons und wir sind klar der Überzeugung, dass gerade die jüngere Generation mit der jetzigen Vertretung durch Paul Rechsteiner zu wenig vertreten ist. Gerade als oberster Hüter der Arbeitnehmerrechte sollte Paul Rechsteiner selbst erkennen, dass für ihn nun das Rentenalter erreicht ist und ein Rückzug aus der Politik nach Ende dieser Legislatur unumgänglich ist. Für die Junge CVP ist bereits heute klar, wenn Paul Rechsteiner 2019 erneut antritt, unsere Generation vertritt er nicht!