01.04.2019 / Medienmitteilung / /

Junge CVP fordert Umgestaltung des Schweizer Münzgeldes

Mit der 9. Banknotenserie entschied sich die Nationalbank ab April 2016 unser Geld komplett neu zu gestalten. Mittlerweile wurde bereits die neue 10er, 20er, 50er, 200er und 1000er Note vorgestellt. Am 12. September soll nun noch die letzte, die neue 100er Note, vorgestellt werden. Nachdem die Umgestaltung des Notengeldes abgeschlossen ist, ist die Junge CVP Kanton St. Gallen der klaren Überzeugung, dass es auch dringend einer Umgestaltung des Schweizer Münzgeldes bedarf.

Waffenverherrlichung und Sexismus in jedem Portemonnaie?

Das Schweizer Münzgeld ist mittlerweile bereits so alt, dass sich viele Menschen gar nicht bewusst sind, welchen gesellschaftlichen Sprengstoff sie täglich mit sich herumtragen. Sorgen bereiten der Jungen CVP St. Gallen insbesondere die Münzen ab dem 50-Räppler. Auf insgesamt gleich drei Münzen ist beispielsweise Helvetia abgebildet. Die junge Frau, welche nur gerade mit einer Art von Tuch bedeckt ist, wirft dabei einen äusserst lasziven Blick zum Betrachter. Gleichzeitig umschlingt sie mit ihrem rechten Arm ihr langes Pilum, dass eher einer Poledance-Stange, als einem Wurfspiess gleicht. Dass sich die leicht bekleidete Dame dann auch noch legere auf ein christliches Symbol wie das Kreuz abstützt, ist nahezu blasphemisch und die Spitze des Eisbergs. Dass man die Art Münzen als Sackgeld an Kinder und Jugendliche vergibt, ist für die Junge CVP St. Gallen in der heutigen Zeit schlicht nicht mehr tragbar.

Zwar nicht sexistisch, aber nicht weniger problematisch sieht die Junge CVP St. Gallen den Fünfliber. Obwohl laut Definition ein Alphirt abgebildet sein soll, halten viele Menschen diese Person für Wilhelm Tell. Ein Mann, der mit einer nicht registrierten Waffe wild auf seinen eigenen Sohn geschossen hat. Im Zuge der Verschärfung des Waffenrechtes sowie angesichts steigender KESB-Fallzahlen ist es nur logisch, dass diese Münze unverzüglich aus dem Verkehr gezogen gehört.

Emoji Münzen verbreiten positive Stimmung

Im Zuge einer Umgestaltung schlägt die Junge CVP St. Gallen vor, dass sich die neuen Münzen an die, aus den sozialen Medien bekannten, Emojis halten sollen. Münzen mit Designs aus Smileys oder Tieren verbreiten aus Sicht der Jungpartei eine positive Grundstimmung und animieren den Besitzer dazu, diese mit Freude auszugeben und so das Wirtschaftswachstum zu stimulieren.

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