12.06.2019 / Medienmitteilung / Umwelt und Energie / , ,

Konkrete Massnahmen, statt Symbolpolitik!

Am morgigen Donnerstag, 13. Juni 2019 führt der Kantonsrat seine Klimasession durch. Die JCVP Kanton St.Gallen begrüsst die Sonderdebatte und fordert konkrete Massnahmen.

Der Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen gehört zu den Grundanliegen der Jungen CVP. Eine intakte Umwelt führt nach Ansicht der Jungen CVP zu einer hohen Lebensqualität. Gleichzeitig bietet der Umweltschutz wirtschaftliche Chancen: Die Nachfrage nach neuen, nachhaltigen Technologien steigt weltweit.

Vor diesem Hintergrund begrüsst es die JCVP sehr, dass der Kantonsrat sich am Donnerstag, 13. Juni 2019 in einer Sondersitzung dem Klima widmet. Die Jungpartei hofft allerdings, dass die Session nicht zum blossen Schaulaufen für den Wahlkampf wird. Ziel der Debatte sollte es nicht sein, dass die Parteien sich mit möglichst radikalen und symbolträchtigen Vorschlägen überbieten, sondern, dass konkrete Massnahmen gefunden werden, welche auch in der Bevölkerung eine Mehrheit finden.

Forderungen der JCVP Kanton St.Gallen

Im Vorfeld der Debatte stellt die JCVP folgende Forderungen:

  • den Abbau von unnötiger Bürokratie beim Bau und Einsatz von Anlagen, welche der Gewinnung und Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen dienen
  • den Schutz und die Förderung der Artenvielfalt im Kanton, einen bewussten Verzicht jedes Einzelnen bei Konsumgütern und die Reduktion von Abfall
  • das aktive Vorantreiben von Gebäudesanierungen, denn diese bieten ökologisches Potential und schaffen Impulse sowie Chancen für lokale KMU
  • eine CO2-Lenkungsabgabe auf Flugtickets
  • die Einführung von Ressourcenkreisläufen für die bestmögliche Verwertung und Wiederverwendung von Abfällen wie beispielsweise Plastik
  • den Verzicht auf Pestizide in der Landwirtschaft zu Gunsten der Gesundheit

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