Abstimmungen vom 13. Februar 2011
Der Vorstand der JCVP Kanton St. Gallen hat folgende Parolen zu den Abstimmungsvorlagen vom 13. Februar 2011 gefasst:
Eidgenössische Vorlage
JA zur Waffenschutz-Initiative
Warum:
- Weil die Zweckmässigkeit, in jedem Schweizer Haushalt eine Armeewaffe zu horten, nicht gegeben ist. (Auch bei einem Einbruch nützt die Armeewaffe nichts, da sowieso keine Munition in der Armeewaffe sein darf);
- Weil dadurch die Sicherheit der Bevölkerung verbessert werden kann;
- Weil Schützen und Jäger von der Volksinitiative nur am Rande betroffen wären. Der Waffenbesitz würde zwar neu gesamtschweizerisch erfasst, und auch ein Fähigkeits-und Bedarfsnachweis für Waffe und Munition wären erforderlich. Dies bedeutet aber, dass es keineswegs zwingend ist, dass Schützen und Jäger ihre Waffe abgeben müssen. Davon betroffen sind nur die Armeewaffen.
Kantonale Vorlage
NEIN zur freien Schulwahl
Warum:
- Weil durch die Initiative die hohe Qualität der Schulen akut gefährdet wäre;
- Weil sie unnötige Kosten verursachen würde, das vor allem wieder für die Gemeinden - und damit die Steuerzahler - teuer zu stehen käme (Steuererhöhungen wären die Folge);
- Weil wir Steuerzahler für etwas bezahlen müssten, worüber wir kein Mitspracherecht hätten, da das Geld zu einem grossen Teil in Privatschulen fliessen würde;
- Weil durch sinkende und schwankende Schülerzahlen unsere Landschulen im Kanton gefährdet wären.
Archiv
Die Parolen zu vergangenen Abstimmungen findest du in unserem Archiv.